Schliessung Schloss Wiepersdorf

Bitte beteiligt Euch an folgendem Aufruf, indem Ihr die pdf runterladet und mir bis zum 15.7.2018 unterschrieben zurücksendet!

Wiepersdorf 062018

 

Nachdem ich nur wenig online finden konnte, habe ich am 3.7.2018 in Schloss Wiepersdorf angerufen und die unveränderte Situation bestätigt bekommen:
Scheinbar ist außer einem Lippenbekenntnis aller Fraktionen im Landesauschuss für Haushalt und Finanzen nichts geklärt. Weder baulich, noch organisatorisch noch bezüglich geeigneter Betreiber.

Anbei deshalb nochmals mein Aufruf mit der Bitte, möglichst viele Leute zum Unterzeichnen zu bewegen bzw. über das Thema zu informieren. Es handelt sich hierbei um die derzeit einzige Künstlereinzelförderung des Landes !

Zeichnung

Das Land Brandenburg betreibt seit Jahren immer weniger Künstlerförderung und gerade im letzten Bewerbungszyklus im Herbst 2017 waren nur die Stipendien für Wiepersdorf möglich: um dann die erst ausgelobten Künstler anschließend wieder auszuladen ?! Das sind irreparable Schäden, die sich ein Land selbst zufügt, das die meisten Kreativen an das Nachbarland Berlin verliert. Das gleicht auch eine teure Imagekampagne wie die gerade laufende, so betulich ländlich friedliche nicht aus.

Wie also sieht eine künftige Kunstförderung im Land Brandenburg aus ?

Wo entsteht Ersatz für das Künstlerhaus und wer betreibt es ?

Was soll mit der denkmalgeschützten Anlage von Schloss Wiepersdorf passieren, die ab August 2018 umgebaut wird (für wen, mit welchem Ziel ?) und 1,5 Jahre geschlossen bleibt??

Gern hätten wir erst Antworten auf diese Fragen gehabt, bevor Fakten geschaffen wurden!

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The Cologne Art Book Fair 2018

The Cologne Art Book Fair 2018
Kölnischer Kunstverein

6.–8. July 2018

Nach drei erfolgreichen Ausgaben freuen wir uns, mit der vierten Cologne Art Book Fair (TCABF) einen neuen Ort und Partner ankündigen zu dürfen:
Vom 6. Bis 8. Juli 2018 findet die in NRW einzigartige Plattform für Künstlerbücher, Zines, Künstlerzeitschriften und -magazine im Kölnischen Kunstverein statt.
TCABF wird den Ausstellungsraum des Kunstvereins mit dem Kino und dem Riphahn-Saal bespielen und präsentiert an drei Tagen bei neben der Verkaufsausstellung auch ein Rahmenprogramm mit Buchpräsentationen, Vorträgen und Filmscreenings.

 

Freitag, 6. Juli:  19-22 Uhr
Samstag, 7. Juli: 15-22 Uhr
Sonntag, 8. Juli: 12-18 Uhr
Hahnenstraße 6, 50667 Köln

Communications worldwide

Thinking about the Migration of Code – the hidden basis behind scriptures

The viral spreading by consumers buying the devices and the applications of digital data built one open world of communication (in the double meaning of language and pictures, data, goods and persons).

One model of scripture is nowadays sufficient for writing all the languages of the world including their transmissal and archival. Spoken and written communication is send via the same machines (morsing, facs, computer, smartphone) based on a mixture of private and public network.

The contentfree media of binary code using this network has by now proven its usability for private and public affairs, health and wealth. It is comfortably accessable nearly everywhere., it gives information, allows control, provides leisure at your demand. Its fast transmission is impressive, although not totally reliable.

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unreadable black archive 2018 c.kreiser

The assumed ubiquity of binary technical devices wordwide opens up national borders. Terms as ‘Heimat’ and ‘Fremde’ are being turned upside down. Maybe someday migration will be unnecessary, when the internet of things distributes what we need constantly, so we don’t have to move any more to gain things, work, experiences, impressions? Will this be a globally unified development ?

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frozen creapy structures before melting

It is a specific turn of the media that we expect to find ourselves comfortable all over the world, seemingly  to belong everywhere. Copenhague with its 6 billion tourists a year tries a new concept of assimilation the tourists as short-stay inhabitants. A fake identity of being Danish is offered by spreading the tourists all over the town, not offering sights, but a certain Danish way of living. Amsterdam with 8 billion tourists tries to clear its center of touristic mono-structures, spanish isles and coastlines try to get rid of their party and drinking image (76 Billion tourists).

The open borders between countries are counterbalanced by newly grown hidden borders. Group-identities on any topic grow stronger. The access to the created digital data is extremely difficult. Most people are unable to read binary code. The storage of the no longer private contents gathered by private companies in binary code is materially secured in hidden places away from cities. We are not talking about these shifts of power and privilege.

 

Kat Menschik bis 22.6.2018

Kat Menschiks Arbeiten sind gerade in einer Ausstellung in Brandenburg/Havel zu sehen. Dort habe ich sie auch gesprochen und mehr über ihre Arbeitsweise erfahren. Ihre farbenfrohe Mischtechnik aus analogem (Linolschnitte, Zeichnungen, Malerei) Materialien und digitalem Bearbeiten machen nicht nur als Buchillustrationen der wunderbaren Reihe bei Galliani Freude !

Bis zum 22.6.2018 können Sie sich die Arbeiten in der Galerie Sonnensegel noch ansehen. Unbedingt empfehlenswert !

http://www.sonnensegel-ev.de/aktuell/aktuell_ausstellung.php

http://www.maz-online.de/Lokales/Brandenburg-Havel/Mit-Kat-Menschik-in-die-Buecherwelt-getaucht

Titel und Innen0002Titel und Innen0001

Dieses Buch habe ich gerade gelesen und mich an der opulenten Ausstattung gefreut !

Insbesondere der geprägte und bedruckte Leineneinband mit dem Stadtplan Moabits hat mir sehr gefallen. Der Übergang des Planes in eine Großstadtskyline. Text und Bilder beziehen sich auf ein fiktives Berlin der 30ziger Jahre. Entsprechend haben die Seitenaufbauten mit Ihren Spalten und Schriften eine Art Zeitungscharakter mit nachempfundenen Werbeeinschüben. Auch der Druck mit den beiden Farben orange und hellblau wirkt eher wie bei einer Zeitung.

Der Text von Volker Kutscher scheint mir in seiner Sprache etwas künstlich, die Figuren bleiben für mich schemenhaft, trotzdem entwickelt sich die Handlung flüssig. Das überraschende Ende überzeugt. Die Stimmung der Handlung wird überwiegend von den detailreichen Bildern Kat Menschiks getragen, die eine Anmutung zwischen Linolschnitt und comic-hafter Flächigkeit aufweisen, Volker Kutscher hingegen verzichtet fast gänzlich auf Details, Beschreibungen der Umgebung oder der Menschen.

Geheimschriften/ Sans-Papiers

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Sans-papiers Vorstudie 2018 Geheimschriften und Codes

Ein weiteres Buch über Nichts – über das Unsichtbare, Unlesbare, Versteckte

 

Bild und Schrift fallen hier zusammen (ähnlich mögen Analphabethen unsere Schrift wahrnehmen), Bezeichnung und Gegenstand fallen jedoch auseinander, denn das Objekt ist offenbar aus Papier.

Sans-Papier erinnert an die Vision des papierlosen Büros, die Bücherei in der Tasche und an die an (Ausweis)Papiere gebundene Identität. Der Titel Sans-Papiers wird in verschiedene Schriftsysteme übertragen, mit dem Hintergrund verschmolzen, durch Überdruckungen und geringe Zeilenabstände läßt sich der Text der Umschlagseiten nur noch erahnen.

Anlass dieses Projektes ist die Homogenisierung aller buchstabengebundenen (?) Sprachen zu einer Kunstschrift: der angeblich schon von Leibniz erdachten digitalen, die sich auch als Übersetzungssystem zwischen den Sprachen anbietet. Dieses Notationssystem ist zudem geeignet, Töne und Bilder aufzuschlüsseln. Für die Mehrzahl der Menschen ist das so aufbereitete maschinengeeignete Materials nicht lesbar. Die Ablageorte der codierten Daten sind geheim. Es handelt sich also um eine doppelte Geheimhaltung. Wie harmlos sehen im Vergleich die blickgesperrten Umschläge aus.

 


Das Buchobjekt steht thematisch am Ende meiner Suche nach Zusammenhängen zwischen Sprache, Schrift und Form.

 


weitere Überlegungen zum Übergang vom analogen zum digitalen Schreibens im blog www.paperdotless.wordpress.com


 

BUCHSTABENSPEICHERMEDIUM – Studie

 

 

Deswegen ist meine Miniatur auf das Schreiben als kulturelle Errungenschaft bezogen. Es ist aber kein Buch als typischer Ort von Schrift in den letzten Jahrhunderten geworden. Sondern eine grüne Box mit dem Titel BUCHSTABENSPEICHERMEDIUM.  Meine nach oben offene Steckbox lässt sich ein- und ausfalten, verändern, macht Angebote: einzelne Karten sind zur freien Auswahl entnehmbar. Zusammenlegt werden sie zu Bildern. Inhaltliche oder formale Zusammenhänge sind für jeden frei wählbar. Reihenfolgen, Kausalitäten und Zeitschienen (also typische Bestandteile von Büchern) sind aufgehoben.

Inhaltlich geht es bei BUCHSTABENSPEICHERMEDIUM um eine Stellungnahmen zum Thema Buch, aber auch zu den fließenden Grenzen zwischen Schrift und Bild. Aus der grauen Folie der Sprache sind Buchstaben herausgeschnitten. Als leicht unscharfe Fotos verlieren sie ihren Aussagecharakter und werden zum Bild.

Die Aussage wird von schwarzen Digitaldrucken übernommen: Zitate zum Thema Buch überlagern die fotografierten Buchstabenfolien. Der Begriff ‚Buch‘ als Schrift-Medium wird hier von verschiedenen Schriftstellern und Philosophen als persönlicher Gesprächspartner, als Bewahrer von Kultur und Wissen über viele Jahrhunderte vor Augen geführt.

 

 

 

Humboldt über Sprache

 

In blaugrüne Sprachgründe absinken

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Humboldt Ausstellungsexemplar Menschlicher Sprachbau 2018 C.Kreiser
In seinem Text von 1836 denkt Wilhelm von Humboldt ausführlich über die Entstehung von Sprache nach und vergleicht die sehr unterschiedlichen Sprachen der Welt hinsichtlich ihrer Möglichkeiten, den als gegeben angenommenen Sprach- und Denkimpuls in Sprache umzusetzen.

Dass Komunikation fortlaufend nichtsprachlich stattfindet, zeigen die beigefügten Illustrationen.

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Humboldt 2018 Menschlicher Sprachbau Situationen dunkelblau

Wilhelm von Humboldt (1836)

Über die Verschiedenheit des menschlichen Sprachbaues und ihren Einfluß auf die geistige Entwicklung des Menschengeschlechts 

 

 

Heather Weston – Buchbinden

 

In ihrem Buch ‚Buchbinden – vom Handwerk zur Kunst‘  (Haupt Verlag 2010) führt die englische Buchkünstlerin Heather Weston auf leicht verständliche Weise in die Grundlagen des Buchbindens ein. Und liefert mit zehn ausgewählten Künstlerbüchern ein Kompendium sinnvoller Zusammenhänge zwischen Bindung und Thema eines selbstgemachten Buches.

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Wunderbar anregend. Zum Ausprobieren, Nachahmen, Weiterdenken…

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Odine Lang Ausstellung ‚Scales‘ 2018

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Einladung zur Ausstellung SCALES von Odine Lang

Im Eurode-Bahnhof in Herzogenrath sehen Sie aktuelle, umfangreiche Werkgruppen im Zusammenhang, dazu entsteht eine raumbezogene Fadeninstallation der Aachener Künstlerin Odine Lang.

Ausstellungsdauer: 14.1. – 17.2.2018
Finissage: 18.2.2108, ab 12 Uhr
Eurode-Bahnhof, Bahnhofstr. 15, 32134 Herzogenrath
www.forum-herzogenrath.eu
Öffnungszeiten: Di – Sa 15 – 18 Uhr

http://www.odinelang.de

 

 

Odine Lang, a “master of silence” in the Virtual Gallery 17.9. – 10.10. 2013

An artist Odine Lang from Aachen, Germany create fantastic book objects. Her artist’s books are three dimensions sculptures with strong structure. I could say, that books, made by Odine are very “green”. It is books, inspired by nature, are natural and minimalistic. In the books she connect different materials like  metal wire and Japanese paper, white natural paper and black ink.

In our noisy era it is so nice to see Books of Silent.

Kestutis Vasiliunas
Curator of the Virtual Gallery

 

1 | ‘Closure’. Book object. Wire, Japanese paper, tea, shellac, bookbinding thread. 10 x 7.5 x 3.5 cm. Unique book. 2009.

‘Closure’ is a book object, resembling seashells, insect wings, or petals. Each pair of pages encloses a smaller pair. There are five layers of “shells” to open until you reach the centre. The smallest “shell” is well protected by the closed larger ones.

2 | ‘Zeit’. Book object. Wire, Japanese paper, shellac, rubber stamps, book-binding thread. Cover: 19 x 10 cm, paper banner: 7 x 65 x 5.8 cm. Unique book. 2010.

‘Zeit’ (‘Time’) is a book object with an enclosed poem. Its cover, resembling shells, contains a paper banner with a codified text, printed with hand-cut rubber stamps. The code, a series of organic forms, as well as the text deal with growth and harmony within nature.

3+4 | ‘Re:turn’. Concertina fold book with 24 pages, the first and last page are connected at the back. Linocuts, hand made prints with offset printing ink. 14 x 7.8 x 1.2 cm. Edition: 5 copies. 2008.

‘Re:turn’ shows the development of a plant-like figure. A small “bud” grows bigger into a kind of “seed”, retracting the “flower stalk”, and then growing as a new appendix at the top of the book. You can turn the book upside down, and reread from the back to the front. In both directions the book begins with the same figure.

5+6 | ‘Hortus Duriensis’. Book installation. Tarpaulin, tarpaulin colour, thread stitching, wooden box, Trestle table legs. Book: 90 x 90 cm x 3.5 cm. 20 pages. Unique book. 2012. Installation view: Parkraum Düren, Germany, May 2013.

This large-scale book is designed for outdoor presentation. It contains brush drawings reminiscent of scientific illustrations in Biology textbooks. A developing cycle can be followed in its different stages. A plant grows from a seed. Its fruits, like jellyfish come alive, giving birth to insect-like forms, which in turn populate the plant – all is one.

7 |  ‘Crop I’. Book object. Wire, Japanese paper, newspaper, Chinese ink. 29.5 x 10 x 2.4 cm. Unique book. 2011.

‘Crop II’. Book object. Wire, re-used advertising flyers, bookbinding thread. 31.5 x 10.5 cm. Unique book. 2011.

‘Crop II’ looks like an ear of wheat. Seven booklets, shaped like grains, are sewn on to a wire blade. ‘Crop II’ is made from supermarket flyers advertising vegetables and fruits. In modern life we harvest our crops (groceries) not from the fields but from the shops. The shape of ‘Crop I’ is also reminiscent of an ear of wheat. The object is covered with a newspaper article about bio-economy. Key words indicate the use of food crops for energy production, patent-registered plants, and the limitations of arable land.

8 | ‘Cor’. Book object. Wire, Japanese paper, shellac, bookbinding thread. 18 x 13.5 x 5.5 cm. Unique book. 2010.

‘Cor’ (‘heart’) is a book object consisting of four pairs of “shells” that are bound like a book, and can also be opened like a book. One cover hides a smaller one. “To open one’s heart” implies a very intimate kind of communication.

9 | ‘Secrets’. Book object. Wire, Japanese paper, tea, shellac, Chinese paper, rubber stamps, bookbinding thread. Cover: 26 x 12 x 4.5 cm, paper banner: 9 x 105 cm. Unique book. 2008.

‘Secrets’ contains a text banner with a codified text, written with an alphabet of vegetable forms: a secret, one that is well hidden by both the cover and the encryption.

10 | ‘Metamorphosis of Plants’. Book object. Wire, rubber stamp prints on paper. 28 pages. Height: 20 cm. Unique book. 2010.

The ‘Metamorphosis of Plants’ is a movable book object – it has no cover, and cannot be closed like a traditional book. Its centre – shaped like a spinning top – is a wire construction. Fixed on the bars are seven booklets with signs stamped on them. These signs are cryptic letters from an alphabet of forms, representing the first verses of a poem by Goethe. In ‘The Metamorphosis of Plants’ Goethe describes the growth of plants as a general movement. The cryptograph with its plant forms shows an ornamental interpretation of the poem’s subject matter.

11 | ‘Plant Diary’. ‘21-2-2011’. Booklet with pencil drawings. Transparent paper, Clematis stalk. 22.5 x 15.5 x 4.5 cm. 12 pages. Unique book. 2011.

12 | ‘Plant Diary’ ‘22-2-2011’. Leporello with pencil drawings. Drawing paper, Iris stalk. 5 pages. 34.5 x 8.8 x 1 cm. Unique book. 2011.

The Plant-Diaries are artist’s book “finger exercises”, each produced in a day. Each book is dedicated to one plant; it includes pencil drawings of the plant and plant materials, used as  experimental forms of bookbinding.

13+14 | ‘Semele’. Codex. Linocuts, hand made prints with offset printing ink on book paper, title with metal type, hand bookbinding. 20.8 x 21 x 1 cm. Edition: 7 copies. 2011-2013.

‘Semele’ demonstrates the fictitious growth of a vine-like plant in a sequence of 20 linocuts: Germination, blossoming, ripening… a seemingly natural development, but as depicted here, impossible in nature. In Greek mythology “Semele” is the mother of Dionysius, god of wine, who was born unnaturally.

15  | ‘Hase und Haus’ (‘Rabbit and House’). Linocut book object. 15.8 x 16.4 x 0.9 cm. Edition: 3 copies. 2006.

Contribution to the 4th International Artist’s Book Triennial Vilnius 2006.

16-17 | ‘8 Minutes’. 8 booklets, each with 8 pencil drawings, with green plastic sheet cover, and each book pocketed into a folded leporello. 8.3 x 11.7 x 3 cm. Single booklets: 7.4 x 10.5 cm. Unique book. 2012.

The Leporello with pockets contains eight booklets each with eight pencil drawings. Each drawing was made in exactly one minute. They are observational, performed by focusing on plant details. Each booklet shows one plant, each drawing a different fragment of the plant. After 60 seconds, the time for drawing stops, all that is shown is what was actually observed and recorded during this period.

18+19 | ‘Spinifera’. Book object. Wire, Japanese Paper, bookbinding thread. 23 x 15.2 x 1.3 cm. 16 pages. Unique book. 2013.

‘Spinifera’ (‘the one bearing spines’) consists of double pages bound like a book. Unlike normal books these pages consist of paper glued over a wire framework with protruding pointed spikes. On the pages, the rust from the wire structure leaks through the paper giving the appearance of drawings. The book can be displayed open, standing on the wire spikes, thus becoming a three-dimensional object. The binding threads (“spring action”) act as dividers, allowing the pages to open easily and with the same distance between one and another.

20 | ‘Sanfter Flügel’. Book object. Wire, Japanese paper, shellac, rubber stamps, bookbinding thread. Cover: 17.3 x 9.7 x 4 cm, paper banner: 5.3 x 79 cm. Unique book. 2011.

‘Sanfter Flügel’ (‘Gentle wing’) belongs to a small series of book objects with wing-shaped covers made of wire and paper. They enclose a longer paper banner with stamped characters. These characters originate from an alphabet of forms derived from the shape of a cuttlefish bone (sepia). The encoded text is: “Where your gentle wing rests”. This quote is from Friedrich Schiller’s “Ode to Joy”, in which he formulates his vision: All people “become brothers”, where the “gentle wing” of joy “rests”. The composer Ludwig van Beethoven translated this text into his ninth Symphony, which today remains the melody of the European anthem. There are some similarities in the variations of the books where the text is translated into different European languages: ‘Sanfter Flügel’ in German, ‘Zachte Vleughel’ in Dutch.

siehe auch:

 

http://gallery.artistsbook.lt/exhibitions/odine-lang-experimental-bookarts/