Wege zu Fontane vom 20.7 bis 30.8 2019

Kunsthalle Brennabor in Brandenburg: Ausstellung 

anlässlich des 200. Geburtstags von Theodor Fontane

 

 


Gestaltung: Anja Thurm

6 Künstler zeigen in der Kunsthalle Brennabor Arbeiten in Anlehnung an Fontanes geistiges Erbe     Vernissage: Freitag, 19. Juli 2019, 18.00 Uhr


Künstlergespräche:


Mittwoch, 24. Juli, 18.00 Uhr – Dieter Goltzsche
Mittwoch, 31. Juli, 18.00 Uhr – Elli Grätz
Mittwoch, 7. August, 18.00 Uhr – Anna und Carsten Gilles
Mittwoch, 28. August, 18.00 Uhr – Gisela Eichardt & Hans-Georg Wagner

 

Finissage: Freitag, 30. August 2019, 18.00 Uhr

 

Theodor Fontane hat wie kein anderer Künstler die Identität Brandenburgs geprägt, Zauber und Charakter der Mark über Grenzen hinaus vermittelt. Die Kunsthalle Brennabor wagt, sich im Fontanejahr, das den „vermeintlich bekannten Schriftsteller abseits der vertrauten Wege und Darstellungen“ (fontane.200) betrachtet, an den Versuchen zu beteiligen, „den Autor neu zu entdecken“ (fontane.200) – mit Bildern, Zeichnungen, Grafiken und Skulpturen.

Ein illustrer Kreis von KünstlerInnen, drei Frauen, drei Männer ganz unterschiedlichen Alters, in Brandenburg, Sachsen und Berlin lebend und arbeitend, haben sich auf die Suche nach Fontane, seinen Welten und Sehnsuchtsorten gemacht – und sind in sehr unterschiedlichen Weisen fündig geworden.

Anna Gille, Gisela Eichardt, Elli Graetz, Dieter Goltzsche, Carsten Gille und Hans-Georg Wagner haben unzählige Wanderungen durch die Mark unternommen, Geheimnisse aufgespürt, Rätsel entschlüsselt und sind den Ideen und Blickwinkeln des Meisters nahe gekommen. Einem seiner Leitsätze – „Die Kunst soll nach Vollendung streben, soll ehrliche, gründliche Arbeit verrichten.“ – zu folgen, war ihnen selbstverständliche Pflicht und große Freude, immer wussten sie:

 

„Alles Alte, soweit es Anspruch darauf hat, sollen wir lieben, aber für das Neue sollen wir recht eigentlich leben.“ (Theodor Fontane)

Text: Christian Kneisel

Eine sehr lichte und vielfältige Ausstellung, die Spaß macht beim Entdecken. Plastiken aus Ton, ein Raum aus Holz, verschiedenste Druck- und Mischtechniken zeugen von intensiver und doch spielerischer Auseinandersetzung mit den Texten Fontanes oder der von ihm beschriebenen Landschaft. Für beides gilt:

genaues Hinsehen lohnt – es gibt vieles zu bemerken!

 

Kunsthalle Brennabor
Geschwister-Scholl-Straße 10-13
14776 Brandenburg an der Havel
Tel.: (03381) 58 70 70
Öffnungszeiten während der Ausstellungslaufzeiten:
mittwochs bis sonntags von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr

 

Einladung in das wunderbare Oderbruch

 

Einladungskarte-19.7. für Mail

 

Nehmt Euch Zeit für ein entspanntes Wochenende für die Augen und die Ohren!

Alle 2 Jahre veranstaltet Christiane Wartenberg einen Austausch zum Thema Künstlerbücher und diesmal sind sehr viele besondere Buchkünstler vertreten.

Ich freue mich als Buchkünstlerin des Landes Brandenburg mit dabei sein zu dürfen.

 

 

 

 

WORK/PLAY

 

 

A book about making books.

Or more precisely:

about the helpful attitudes towards artist‘ books -for the producer and for the one, who appreciates them.

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This book on artists’ bookmaking is all about

opening-up borders of space and time by setting

new relations via colour, captions and collage.

 

This book is also about upcycling of found footage of former times and different countries to witness forms of life nowadays unknown. More curiosity, more fear and more respect before the unknown. Lost analogue technologies. Different visual languages. Hybrid mixtures. Text and Image. Reflections.

 

 

16. Brandenburger Kunstpreise

 

Am vergangenen Sonntag übergab Ministerpräsident Woidke zusammen mit Kulturministerin Martina Münch in Schloss Neuhardenberg die diesjährigen Kunstpreise des Landes Brandenburg:

 

Für ihr Lebenswerk wurde Christiane Wartenberg ausgezeichnet.

Der Preis für Malerei ging an Stephane Leonard.

Der Preis für Grafik an Elli Grätz.

Den Preis für Plastik erhielt Liz Mields-Kratochwil.

Der für Fotografie wurde Frank Gaudlitz zugesprochen.

Den Nachwuchsförderpreis konnte die Multimediakünstlerin Cécile Weseloski entgegennehmen.

 

Die Figuren für die Kunstpreise schuf der Potsdamer Mikos Meininger.

 

Einige der nicht gezeigten Arbeiten finden sich ab 19.11.2019 in der Rathaushalle Hoppegarten ausgestellt.