Palais Populaire

Das neue Kunsthaus der Dt. Bank direkt neben der dt. Oper am unteren Ende Unter den Linden 5 in Berlin ist im September mit viel Medienrummel eröffnet worden: doch wie ist es dort?

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Auf der gegenüberliegenden Wasserseite auf jeden Fall noch sehr viel Baustelle.

Das ehemalige Prinzessinenpalais hat – davon abgewandt – seinen Eingang zum Bebelplatz. Man wird per Rampe direkt in Shop und und wartesaalartiges Café mit schlechtestem Service geleitet. Von dort aus in schmalen Gängen in ein dunkles Treppenhaus und 3 Etagen mit dem Charme einer Tiefgarage. Kunstlicht der einfachsten Art als Beleuchtung. Wegeführung nach dem Modell Irrgarten. Immer wieder findet man sich vor Nebenräumen wie Fahrstuhl, WC oder Abstellkammer. Was kein Problem ist, denn die sind genauso lieblos gestaltet wie die Ausstellungsräume. Aufenthaltsqualität gleich Null. Architektonisch gibt es schon mal nichts zu sehen.

Und von den vielgepriesenen Crossoverprojekten, was findet man da? Nichts. Einen traurigen Stand der Sporthilfe im Vorraum des Treppenhauses im Keller. Der Mitarbeiter rechnet schon gar nicht mehr damit, dass jemand an seinem Stand Interesse zeigt.

Die Papierarbeiten sind in willkürlicher Zusammenstellung über 3 Geschosse verteilt.

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Ein grosses Beuys Kabinett, sehr eng gehängt und nur benutzbar, wenn man allein drin steht. Weitere berühmte Namen, tlws. mit wenig überzeugenden Arbeiten. Wenig bekannte Namen mit großformatigen Sammelsurien, auch diese so gehängt, sodaß man sie selten im Ganzen erfassen kann. Eine Aussage zum selbstgewählten Thema Papier nicht zu finden, konventionelle Zeichnungen, Druckgrafiken, Collagen – so what?

 

 

 

 

 

Grafikstiftung Neo Rauch in Aschersleben

Fast ein Jahr lang  – vom 26.5.2018-28.4.2019 – zeigen Rosy Loy und Neo Rauch unter dem Titel ‚Die Strickerin‘ eigene und gemeinsame Arbeiten in den Räumen der Stiftung auf dem Gelände der ehemaligen Papierfabrik Bestehorn .

Die Ausstellung ist in den Wintermonaten Nov-Jan. Mi-So von 10-16.00, ab Februar von 11-17.00 Uhr geöffnet.

Eine lange Treppe, weiss gestrichene Wände, von oben belichtet, führt nach oben in die Galerie, eine langgestreckte Raumfolge mit gedämpftem Seitenlicht.

Die Arbeiten verbreiten eine eigene Aura, fast wie in einer Zeitreise entstehen fremde Welten,: Die Graphiken zeigen märchenhaft-archäotypische Situationen in ungewohnten Farbstellungen oder Arbeitssituationen verschiedener Epochen in unerwartbaren Umgebungen, sie erzählen Geschichten, die mittendrin zu beginnen scheinen. Fein gezeichnete Gesichter erlauben den Einstieg in vielfältigste Erzählungen, wie in einem Bilderstrom sprechen alle gleichzeitig, es sind Einzelerzählungen und die Aufhebung des Erzählten im allgemeinen Wissens- und Erfahrungsschatz.

 

Das Gebäude der früheren Papierfabrik von Bestehorn und späteren VEB Optima wurde anläßlich der Landesgartenschau 2010 zum Bildungszentrum mit Schule, Mensa, Galerie, Weiterbildung von den Stuttgarter Architekten lederer-ragnarsdottir-oei umgebaut, ebenso wurde der Bahnhof saniert. Die beiden Gebäude in zentraler Lage sind über einen Park in miteinander verbunden.

Der Stadtpark war zu Beginn des 19. Jahrhunderts als Friedhof angelegt worden und wurde bis 1866 als solcher genutzt. Später war er eine Grünfläche mit einem zu DDR-Zeiten gebauten Thälmann-Denkmal. Gleich nebenan befindet sich ein in den 1930er Jahren angelegtes Rosarium, das im Zuge der LAGA wiederbelebt wurde.

 

 

 

Schöne Bücher aus Brandenburg im Bildungsforum Potsdam

Und hier einige Eindrücke vom ersten Messetag mit intensiven Gesprächen

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1.12.2018 SLB Foto c.kreiser
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1.12.2018 SLB Foto c.kreiser

 


Die Messe für schöne Bücher ist 2018 neu in Potsdam:


möglicherweise der Auftakt zu einer Reihe buchbezogener Veranstaltungen in der SLB

Photobände, Buchdruckeditionen, Künstlerbücher, in kleinen Verlagen mit viel Liebe und noch mehr Ausdauer erdacht, gedruckt und gebunden, alles im Land Brandenburg. Weihnachtliches und Karten werden am 1.12.2018 ebenfalls zu erwerben sein.

 

 

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zB. aus dem Programm der Galerie Vavais/Alexander Scholz

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zB Fotobücher aus dem Verlag Hagen von Kornbach

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oder Künstlerbücher von Constanze Kreiser

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Die Mondschere schneidet Gedankenkreise zurecht