Deutsches Buch- und Schriftmuseum

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Das Gebäude schiebt sich wie ein schwebender Buchrücken in den Strassenraum. Es handelt sich um die vierte Erweiterung der Dt. Nationalbibliothek Leipzig, eine fünfte wird gerade vorbereitet.

In dem klimatisierten Gebäude ist unter dem Titel ‚Zeichen-Bücher-Netze: Von der Keilschrift zum Binärcode‘ ein geschichtlicher Abriss der Entstehung von Zeichen zu sehen. Auch in unterschiedlichen Kulturen. So zeigt das obere Foto eine Gussform koreanischer Schriftzeichenstempel.

Sehr anschaulich werden Materialien und Werkzeuge zusammen mit den Ergebnissen (Palmblattbücher, beschriftete Holztafeln, Papierrollen, Pergamente …) gezeigt bis hin zu einem kleinen Ausflug in die Typographie und deren Rückbezüge auf gesellschaftliche Strömungen. Sehr informativ und anregend zugleich.

Di-So 10-18 Uhr,Do 10-20 Uhr, Feiertags (ausser montags) 10-18 Uhr:     Eintritt frei

Eine kleine Sonderausstellung zum 100. Geburtstag des Typographen Albert Kapr zeigt noch bis zum Jahresende Teile seines in Leipzig befindlichen Nachlasses. Der Nachlass ist komplett digital erfaßt und daher online recherchierbar.

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Die Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig empfängt Besucher in einem opulenten Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, leicht gedämpftes Licht stimmt auf die Tätigkeit des stillen Lesens ein. Dafür gibt es drei Lesesäle unterschiedlichen Alters, die viel über den damaligen Zeitgeist aussagen.

Deutsche Nationalbibliothek    Deutscher Platz 1   in   04103 Leipzig

 

 

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