Ich lese gerade … III

Robert Macfarlane – Karte der Wildnis (Berlin 2015)


Band 18 aus der Reihe der Naturkunden, hrsg. von Judith Schalansky
Liebevolle Ausstattung mit Leineneinband und Lesebändchen, wenig kontrastreiche Fotos von John Beatty, Rosamund und John Macfarlane jeweils zum Kapitelbeginn

Mit kindlicher Neugier begibt sich Robert Macfarlane auf immer neue Wanderungen durch England, Schottland und Irland, stets auf der Suche nach verbliebenen Wildnissen, mythischen Orten abseits von Alltagswahrnehmungen. Stets begleiten ihn Texte und Beschreibungen Wanderer vergangener Jahrhunderte, mitunter Freunde. Sie verbindet die Freude am Draussen-Unterwegs-Sein und Übernachten, aber auch am Anders und Allein sein, das durch widrige Umstände des Wetters nur gefördert wird, sodaß etliche Erkundungen ihren Reiz insbesondere bei Nacht und Schnee entfalten.

Trotz der beigegebenen Karten auf den Umschlaginnenseiten sind die gelaufenen Strecken für den Leser schwer zu lokalisieren. Entsprechend den Kapitelüberschriften geht es um den Buchenhain, die Insel, das Tal, den Wald … also das Aufspüren des Typischen eines Ortes. Wildnis ist dabei sowohl ein Gegenentwurf zur industriellen Konsumwelt von Städten, als auch ein innerer Zustand, den es zu erhalten gilt und der sehr feine Naturbeobachtungen von Geologie bis hin zu Pflanzen und Tierwelt zulässt. Alles erscheint mit allem verbunden.


Bild (10)
Karte der Wildnis 1
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