Ich lese gerade … I

Schwarzweissroman von Marion Poschmann (FFM 2005)


Eine Art Erfahrungsbericht eines längeren Russlandaufenthaltes, der all die Bilder über prüft, die einen auf jeder Reise begleiten und beeinflussen. Lakonischer Stil mit vielen Wortwiederholungen. Rahmenhandlung ist ein Besuch der Ich-Erzählerin bei ihrem Vater, der zusammen mit weiteren Kollegen einer russ. Fabrik bei Reparaturen helfen soll. Dies wird aber durch Misswirtschaft und ausbleibende Ersatzteile verunmöglicht. Es entsteht eine unklare Situation des Wartens, die alle vorgestellten Personen verschieden für sich lösen. Dem Winter als einer der Hauptfiguren gelten viele sehr schöne Beobachtungen seiner Eigentümlichkeiten. Es überwiegt der graphische Blick des als Vorwort gewählten El Lissitzky Textes. Ein Schwarz-Weiss-Roman eben.


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Dunkelheit, Weichheit und Transparenz von Schnee (15/15)
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